Wenn die Antwort die Trefferliste ersetzt – kommt Ihr Angebot darin vor?
KI-Sichtbarkeit heißt: Ihr Angebot kommt in den Antworten von KI-Systemen wie ChatGPT, Perplexity oder Google vor. GEO – Generative Engine Optimization – ist der Name für die Arbeit daran. Ich prüfe die Voraussetzungen: ob Ihre Inhalte für diese Systeme erreichbar, eindeutig, widerspruchsfrei und belegt sind.
Für Websites, Shops, Portale und Verzeichnisse. Eine Prüfung der Voraussetzungen, mit Zahlen, die Sie selbst nachvollziehen können – und ohne Versprechen über Nennungen.
Was gerade passiert
Suchen und Finden funktionieren nicht mehr wie vor drei Jahren. Wer heute eine Frage stellt, bekommt zunehmend eine Antwort statt einer Trefferliste – zusammengefasst, formuliert, mit wenigen genannten Quellen.
Für Anbieter, deren Geschäft an Sucheinstiegen hängt, verändert das die Ausgangslage. Wenn die Frage direkt beantwortet wird, entfällt der Klick. Der Nutzer bekommt, was er wollte – der Betreiber erfährt nicht einmal, dass die Frage gestellt wurde.
Daraus ergeben sich zwei Möglichkeiten: unsichtbar werden, oder die Quelle sein, aus der zitiert wird.
Die zweite hat eine Voraussetzung, über die selten gesprochen wird: Die eigenen Inhalte müssen abrufbar, eindeutig und belegt sein. Nicht in Teilen. Durchgängig.
Was dabei verloren geht
Was verloren geht, ist selten der ganze Zugriff auf einmal. Es sind die Einstiege am Anfang: die Fragen, die jemand stellt, bevor er weiß, wen er fragen soll. Genau dort entsteht die Auswahl, aus der später eine Anfrage wird.
Wer in dieser Phase nicht genannt wird, taucht in der Auswahl nicht auf – unabhängig davon, wie gut das Angebot ist. Der Ausfall ist unauffällig, weil er in keiner Statistik als Verlust erscheint. Es fehlt einfach etwas, das nie stattgefunden hat.
Ein Beispiel, das häufiger vorkommt, als man erwarten würde: Viele Websites und Verzeichnisse laden ihre Inhalte erst nach, nachdem die Seite im Browser geöffnet wurde. Für einen Menschen sieht alles richtig aus. Ein automatisiertes System, das den Quelltext liest, ohne Skripte auszuführen, findet dort eine leere Seite. Das Angebot ist online, gepflegt, umfangreich – und für einen erheblichen Teil der abrufenden Systeme nicht vorhanden.
Woran es hängt
Drei Voraussetzungen entscheiden darüber, ob ein System Ihre Inhalte verwerten kann.
Gefunden werden
Kann das System die Inhalte überhaupt lesen?
Stehen die Inhalte im Quelltext oder werden sie nachgeladen? Werden abrufende Systeme über die robots.txt ausgeschlossen – absichtlich oder aus einer übernommenen Vorlage? Ist eine Sitemap vorhanden, und enthält sie die einzelnen Seiten oder nur die Rubriken?
Nutzen: Sie wissen belegt, welche Ihrer Seiten für automatisierte Systeme existieren – und welche nicht.
Verstanden werden
Versteht das System, was dort steht?
Sind zentrale Angaben als Felder hinterlegt oder stehen sie nur im Fließtext? Gibt es strukturierte Daten, und wie viele Seiten tragen sie tatsächlich? Wird dasselbe überall gleich benannt? Beantworten die Seiten Fragen, oder listen sie nur auf?
Nutzen: Sie sehen, welche Ihrer Aussagen übernommen werden können und welche im Fließtext verloren gehen.
Als Quelle überzeugen
Kann das System der Quelle trauen?
Widersprechen sich Angaben zwischen Seiten? Tragen Aussagen ein Datum, eine Quelle, eine Verantwortlichkeit? Wie viele der verlinkten Angebote sind überhaupt noch erreichbar? Sind bezahlte Platzierungen von redaktionellen Inhalten unterscheidbar?
Nutzen: Sie erfahren, an welchen Stellen Ihre Angaben sich selbst widersprechen – bevor es ein System tut.
Die dritte Voraussetzung wird am häufigsten übersehen und ist die folgenreichste. Ein System, das aus einer Quelle Fakten übernehmen soll, braucht Eindeutigkeit. Stehen auf einer Website vier verschiedene Angaben zur Zahl der gelisteten Anbieter, ist keine davon verwendbar – nicht weil eine falsch wäre, sondern weil sich nicht entscheiden lässt, welche gilt.
Was sich messen lässt — und was nicht
Hier unterscheidet sich diese Untersuchung von dem, was sonst unter dem Stichwort KI-Sichtbarkeit angeboten wird.
Messbar
Messbar ist, ob die Voraussetzungen erfüllt sind: Zugänglichkeit, Auszeichnung, Abdeckung, Eindeutigkeit, Widerspruchsfreiheit, Aktualität. Das sind Zahlen, die Sie selbst nachprüfen und nach Änderungen erneut erheben können.
Nicht messbar
Nicht messbar ist, ob und wann ein bestimmtes KI-System ein bestimmtes Angebot nennt. Antworten schwanken je nach Formulierung, Zeitpunkt und Nutzer. Es gibt kein Werkzeug, das Nennungen zuverlässig vorhersagt, und keine Rangfolge, die man sich erarbeiten könnte.
Deshalb sage ich Ihnen keine Nennungen zu. Wer das tut, verkauft ein Ergebnis, über das er nicht verfügt.
Was ich Ihnen sagen kann: ob die strukturelle Voraussetzung erfüllt ist, wo sie es nicht ist, und in welcher Reihenfolge sich das ändern ließe.
Ein typischer Befund
So sieht ein einzelner Punkt im Bericht aus – anonymisiert, aber im Aufbau unverändert.
Beobachtung
Die Übersichtsseiten und die Detailseiten werden erst im Browser aufgebaut. Im ausgelieferten Quelltext stehen Navigation und Rahmen, aber kein einziger inhaltlicher Eintrag. Die Sitemap führt 12 Rubriken, nicht die rund 4.000 Einzelseiten. Strukturierte Daten sind auf der Startseite vorhanden, auf den Detailseiten nicht.
Mögliche Auswirkung
Systeme, die den Quelltext ohne Skriptausführung lesen, sehen leere Seiten. Für sie besteht das Angebot aus 12 Rubriken statt aus 4.000 Einträgen. Ob und wie stark sich das auf Nennungen auswirkt, lässt sich nicht messen – dass der Bestand für diese Systeme nicht existiert, schon.
Empfohlene Maßnahme
Inhalte serverseitig ausliefern oder vorrendern, beginnend mit den Detailseiten. Sitemap um die Einzelseiten erweitern. Strukturierte Daten von der Startseite auf die Detailseiten übertragen. Anschließend dieselben Werte erneut erheben – der Vergleich ist der Nachweis.
Was ich daraus mache
Für die meisten Websites und Shops ist der KI-Sichtbarkeits-Check der richtige Einstieg. Für große Website-Bestände gibt es das Audit, für die regelmäßige Nachmessung das Monitoring. Für Plattformen, Portale und Verzeichnisse ist der IEHC gedacht.
KI-Sichtbarkeits-Check
3 bis 5 Arbeitstage · 1.190 € zzgl. USt.
Für Websites, Shops und Unternehmen mit erklärungsbedürftigem Angebot.
Sie erhalten:
- Eine Fragenlandkarte: die wichtigsten Fragen, die vor einer Anfrage entstehen, und wo Ihre Website sie beantwortet.
- Eine Prüfung von fünf bis acht priorisierten Seiten auf Auffindbarkeit, Struktur und Verständlichkeit.
- Eine Prüfung der technischen Zugänglichkeit mit Belegen.
- Eine Prüfung der Vertrauenssignale: Verantwortlichkeit, Aktualität, Quellen.
- Eine dokumentierte Abrufprobe in KI-gestützten Suchsystemen.
- Einen GEO-Fahrplan: Maßnahmen für 30 und 90 Tage, priorisiert nach Wirkung und Aufwand.
- Ein Ergebnisgespräch.
KI-Sichtbarkeits-Audit
2 Wochen · 2.400 € zzgl. USt.
Für Websites mit größerem Informationsbestand – viele Kategorien, Themenbereiche, Produkte oder Seitentypen –, die noch kein eigenständiges Plattform-System sind.
Der KI-Sichtbarkeits-Check prüft die wichtigsten Seiten und Fragen. Der Audit geht weiter:
- Auswertung der strukturierten Daten über den gesamten Bestand: welche Typen vorhanden sind, welche Abdeckung sie haben, welche zentralen Angaben nur im Fließtext stehen.
- Prüfung auf Konsistenz zwischen Seiten, Bereichen und Datenquellen.
- Prüfung der Kategorien- und Attributstruktur auf Eindeutigkeit.
- Messung der Aktualität an einer Stichprobe.
- Erweiterte Abrufprobe mit zwanzig Fragen über drei KI-Systeme.
- Priorisierte Roadmap mit konkreten Anforderungen.
- Ergebnisworkshop.
- Abgrenzung zum Information Ecosystem Health Check: Der Audit untersucht einen größeren Informationsbestand auf einer Website. Der IEHC untersucht das Informationssystem hinter einer Plattform – Kategorien, Entitäten, Datenmodell, Governance, Skalierbarkeit.
Ein bereits beauftragter KI-Sichtbarkeits-Check wird voll angerechnet.
KI-Sichtbarkeitsmonitoring
quartalsweise · 540 € bzw. 720 € zzgl. USt. pro Quartal
Für Kunden nach einem Check oder Audit, die Maßnahmen umgesetzt haben oder umsetzen. Einmal pro Quartal prüfe ich dieselben Fragen in denselben KI-Systemen und erhebe dieselben Messwerte wie in der Ausgangsmessung. Sie erhalten einen kurzen Bericht darüber, was sich verändert hat.
- 540 € pro Quartal nach einem KI-Sichtbarkeits-Check, 720 € nach einem Audit.
- Die Abrufprobe erfolgt von Hand in der Oberfläche, die auch Ihre Kunden nutzen.
- Mindestens zwei Messungen, weil eine einzelne keinen Verlauf zeigt; danach zum Quartalsende kündbar.
- Erste Messung frühestens drei Monate nach Check oder Audit.
Auch das Monitoring sagt keine Nennungen zu. Es zeigt belegbar, was sich an den Voraussetzungen und in den Antworten verändert hat.
Information Ecosystem Health Check (IEHC)
2–3 Wochen · 2.400 € zzgl. USt.
Für Plattformen, Portale und Verzeichnisse – überall dort, wo nicht einzelne Seiten, sondern der gesamte Informationsbestand strukturell geprüft werden muss. Anders als der KI-Sichtbarkeits-Audit untersucht der IEHC nicht den Informationsbestand auf einer Website, sondern das Informationssystem hinter einer Plattform: Kategorien, Entitäten, Datenmodell, Governance, Skalierbarkeit. Der Unterschied liegt nicht nur im Umfang, sondern in der Perspektive: Ein Verzeichnis mit zehntausend Einträgen ist kein größeres Website-Problem. Es ist ein Informationsarchitektur-Problem – und das ist das Feld, aus dem ich komme.
Der IEHC umfasst:
- Untersuchung von Kategorien, Entitäten und Datenmodell.
- Prüfung auf Widersprüche und Inkonsistenzen im gesamten Bestand.
- Governance: wer pflegt was, wie oft und nach welchen Regeln.
- Skalierbarkeit der Informationsstruktur bei wachsendem Bestand.
- Vollständige KI-Zitierfähigkeitsprüfung des öffentlich erreichbaren Bestands.
- Priorisierte Roadmap mit konkreten Anforderungen.
- Ergebnisworkshop.
Audit und IEHC untersuchen verschiedene Dinge und werden deshalb nicht aufeinander angerechnet. Ein Einstieg mit der Bestandsprüfung (1.190 €) ist möglich; sie wird auf den IEHC voll angerechnet.
Für wen das sinnvoll ist
Diese Symptome sprechen dafür, die Voraussetzungen prüfen zu lassen:
So läuft es ab
Kick-off
Kurzes Kick-off. Ich kläre Ihr Angebot, Ihre Zielgruppen, die wiederkehrenden Fragen und die Seiten oder Bereiche, die im Mittelpunkt stehen sollen. Dauer: etwa 45 Minuten.
Erhebung
Ich prüfe von außen: Zugänglichkeit, Auszeichnung, Struktur, Vertrauenssignale. Jeder Befund wird belegt – mit Quelltextauszug, Statuscode oder Screenshot. Zugriff auf Ihre Systeme ist nicht erforderlich.
Abrufprobe
Dokumentierte Testfragen an KI-gestützte Suchsysteme, als Bestandsaufnahme festgehalten – ausdrücklich nicht als Erfolgskontrolle.
Bericht und Gespräch
Sie erhalten den Bericht mit allen Messwerten und einer nach Wirkung und Aufwand priorisierten Maßnahmenliste, anschließend ein Ergebnisgespräch. Die Werte sind so dokumentiert, dass Sie sie später selbst erneut erheben können.
Häufige Fragen
Ist das dasselbe wie SEO oder GEO?
Es überschneidet sich mit beidem. SEO zielt auf Trefferlisten, GEO – Generative Engine Optimization – auf Antworten von KI-Systemen. Ich prüfe die gemeinsame Grundlage: ob Ihre Informationen erreichbar, eindeutig, widerspruchsfrei und belegt sind. Was ich nicht mache: Nennungen versprechen oder Inhalte für einzelne Prompts umschreiben.
Was passiert, wenn alles in Ordnung ist?
Dann wissen Sie es belegt und können Ihr Budget woanders einsetzen. Auch das ist ein Ergebnis.
Brauchen Sie Zugriff auf unsere Systeme?
Nein. Ich prüfe von außen, was auch ein KI-System sieht. Ein Lesezugang zur Search Console ist hilfreich, aber nicht nötig.
Setzen Sie die Maßnahmen auch um?
Nein. Ich beschreibe, was geändert werden sollte und woran Sie erkennen, dass es erledigt ist. Die Umsetzung übernimmt Ihr Team oder Ihre Agentur; auf Wunsch begleite ich sie nach Aufwand.
Wir arbeiten bereits mit einer Agentur. Ist das ein Widerspruch?
Nein. Die Agentur setzt um, ich prüfe und beschreibe. Meine Ergebnisse sind so formuliert, dass Ihre Agentur direkt damit arbeiten kann.
Woran erkennen wir später, ob es besser geworden ist?
Alle Werte sind so dokumentiert, dass sie sich erneut erheben lassen. Nach der Umsetzung messe ich auf Wunsch einmal nach oder regelmäßig mit dem KI-Sichtbarkeitsmonitoring.
Ist das Thema in zwei Jahren nicht überholt?
Die Begriffe ändern sich, die Voraussetzungen kaum. Erreichbare, eindeutige und belegte Informationen brauchen Suchmaschinen, KI-Systeme und Menschen gleichermaßen.
Wie lange dauert es, und was kostet es?
Der KI-Sichtbarkeits-Check kostet 1.190 € und dauert 3–5 Arbeitstage, das Audit 2.400 € und 2 Wochen, der IEHC 2.400 € und 2–3 Wochen. Das Monitoring kostet 540 € oder 720 € pro Quartal. Alle Preise zzgl. USt.
Können Sie garantieren, dass wir danach in ChatGPT oder anderen KI-Systemen genannt werden?
Nein, und das kann niemand seriös. Antworten schwanken je nach Formulierung, Zeitpunkt und Nutzer. Ich prüfe die Voraussetzungen, und die lassen sich messen.
Das klingt nach einem automatischen Tool-Scan. Was ist der Unterschied?
Ein Tool findet technische Fehler. Es kann nicht beurteilen, ob Ihre Seiten die Fragen Ihrer Kunden beantworten, ob sich Angaben widersprechen oder welche Maßnahme sich für Ihr Geschäft zuerst lohnt. Diese Beurteilung ist der Kern meiner Arbeit.
Für wen ist der KI-Sichtbarkeits-Audit – und wann reicht der Check?
Der Check reicht, wenn die wichtigsten Fragen und Seiten im Mittelpunkt stehen. Das Audit lohnt sich, wenn Ihre Website viele Kategorien, Produkte oder Themen hat und das Zusammenspiel entscheidend ist. Der Check wird auf das Audit voll angerechnet.
Der nächste Schritt
Wie bei allen Untersuchungen beginnt es mit einer kostenfreien individuellen Vorabanalyse. Ich sehe mir Ihre öffentlich zugängliche Website an – einschließlich der technischen Zugänglichkeit – und schicke Ihnen eine kurze schriftliche Einschätzung mit ersten konkreten Beobachtungen. Unverbindlich.
Wenn Sie lieber direkt sprechen möchten, ist auch ein Erstgespräch von 45 Minuten möglich.
Noch nicht sicher, welcher Einstieg passt? Die Vorabanalyse klärt das – kostenlos und unverbindlich.
